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Backen abseits vom klassischen „Weizenmehl, ein großes Ei und 50 Gramm Butter“

Backen mal anders: Wie man ganz einfach vegan, glutenfrei und lactosefrei bäckt

Mandelmehl

Backen mit Avocados

Backen abseits vom klassischen „Weizenmehl, ein großes Ei und 50 Gramm Butter“

Sobald die Temperaturen sinken, verspüren viele vermehrt Lust auf Süßes. Besonders schwierig ist es da seine eigene Standhaftigkeit des „Nein-Sagens“ beizubehalten, wenn man immer öfter diverse Kekserl, wunderschöne Lebkuchenhäuser und andere gebackene Kunstwerke in Geschäften und Auslagen sieht. Da läuft einem doch das Wasser im Mund zusammen, oder? Hin und wieder kann und mag man sich solche Süßigkeiten gönnen.

Mit besonderen Ernährungsbedürfnissen kann es da aber schon einmal nicht so einfach werden in den Genuss dieser Köstlichkeiten zu kommen. Aber man kann sich gut behelfen und gerade von vielen VeganerInnen so manchen Trick abschauen, wie man Zutaten ersetzen kann, damit man nicht auf die Leckereien verzichten muss.

Mit folgenden Möglichkeiten lassen sich herkömmliche Zutaten umgehen. Diese können auch für Nicht-AllergikerInnen interessant und einfach auch praktisch sein.

Wichtig finde ich ist es hierbei auch einfach Dinge auszuprobieren: Da kommt man schnell auf vieles drauf, was am besten funktioniert und einem am besten schmeckt.

Mehl

Statt Weizenmehl eignet sich z.B. oft Dinkelmehl, das aber ebenfalls Gluten enthält.

Glutenfreie Varianten sind spezielle Mehlmischungen (findet man z.B. in ausgewählten Drogeriemärkten, Bio-Läden oder auch mittlerweile in vielen Supermärkten), die meist aus Reis-, Mais- und Soyamehl zusammengesetzt sind und ähnlich verwendbar sind wie herkömmliches Weizenmehl.

Was man dabei beachten muss ist aber, dass die Konsistenz doch anders wird und die Masse mehr Flüssigkeit braucht. Ich gebe auch gerne mehr Backpulver hinzu, damit der Teig fluffiger wird. Geschmacklich erkennt man kaum einen Unterschied. Ich finde man muss einfach etwas herumprobieren und die Flüssigkeit mit dem Mehl ausbalancieren bis man mit der Konsistenz zufrieden ist.

Daher nehme ich zumeist anfangs etwas weniger Mehl als angegeben ist und arbeite mich dann vor. Bei selbstgemachten Keksen füge ich zum glutenfreien Mehl auch gerne Kokosflocken hinzu, damit sie schön saftig werden und bleiben.  Eine andere glutenfreie Alternative ist Kokosmehl. Ich habe persönlich noch nicht damit gearbeitet, habe mich aber schlau gemacht und gelesen, dass man mit der verwendeten Menge genau sein sollte, da die Masse schon bei kleinen Mengen anders wird. Ansonsten kann man es auch wunderbar als Ersatz verwenden.

Ebenfalls glutenfrei ist Mandelmehl, das sich auf verschiedene Art verarbeiten lässt. Man kann auch einen Teil jedes Mehls durch andere gemahlene Nüsse ersetzen.

Außerdem findet man Rezepte u.a. für Tartes und Kekse, die Datteln verwenden. Dies ist sicherlich eine gute Alternative, wenn man diese süßen Köstlichkeiten mag. Die Masse lässt sich auch wunderbar formen und eignet sich dabei z.B. für alkoholische Likör- oder Rum-Kugeln.

Ei, Ei, Ei

In vielen Rezepten, in denen ein einzelnes Ei als Zutat angegeben ist, kann man dieses einfach weglassen. Wenn man aber ein Bindemittel braucht eignen sich beispielsweise die folgenden:

Eine praktische Alternative zum Ei, die ich nicht mehr missen möchte ist Soyamehl. Ein Esslöffel ersetzt ein Ei und dann braucht es nur noch etwas mehr Flüssigkeit und vielleicht Backpulver und man merkt kaum einen Unterschied.

Andere Mittel Anstelle eines Eis sind eine halbe Avocado oder einen halbe Banane. Auch geriebene Karotten, Kürbis- oder Apfelmus kann man stattdessen verwenden. Für Kuchen eignet sich das auf jeden Fall, bei Keksen hab ich das noch nicht probiert.

Auch Chia Samen, gemahlene Flohsamenschalen oder geschrotete Leinsamen, die zuvor eingeweicht wurden, helfen beim Binden, da sie eine Gelée-ähnliche Konsistenz entwickeln. Dies kann man beispielsweise auch bei Cremen und Mousses einsetzen. 

Milchprodukte

Am unkompliziertesten sind viele Milchprodukte zu ersetzen: Statt regulärer Milch findet man laktosefreie für AllergikerInnen, aber auch Reis-, Soya- und Mandelmilch eignen sich. Man kann auch mit Cashewnüssen verschiedene Milchprodukte nachahmen und diese so ersetzen. Des Weiteren gibt es natürlich auch eine große Auswahl an laktosefreien Joghurt- und anderen Milchprodukten und auch Soyaalternativen.

Statt Butter kann man Margarine problemlos verwenden, außerdem sind Kokosöl, Pflanzenöle ohne zu viel Eigengeschmack wie Maiskeimöl oder auch Apfelmark eine Möglichkeit.  Gönnen Sie sich auch einmal etwas Süßes und ich hoffe ich kann Sie zu diversen Leckereien inspirieren!

Viele dieser Tipps habe ich auf verschiedenen Internet-Seiten oder in neuen Rezeptheften und Kochbüchern gefunden und dann einfach ausprobiert. Viel Spaß beim Backen!

Gastbeitrag von Stefanie K. Rosenkranz
Stefanie K. Rosenkranz ist Studentin, kocht mit Leidenschaft, liebt es Neues auszuprobieren und gibt gern die selbst entdeckten Tipps rund um Ernährung weiter.

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